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  • Grazertorplatz 15

    • Bad Radkersburg
    Objekt
    Finanzamt
    Ehem. Sparkasse
    Grazertorplatz 15, 8490 Bad Radkersburg
    Baujahr
    1896
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Langgasse 43

    • Bad Radkersburg
    Objekt
    Ehem. Bezirksgericht
    Freihof Purgstall-Neuweinsberg
    Langgasse 43, 8490 Bad Radkersburg
    Baujahr
    1527
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Herzog-Ernst-Gasse 9

    • Bruck an der Mur
    Objekt
    Polizeiinspektion Bruck an der Mur
    Ehem. Gendarmeriekaserne; Burg-Kaserne
    Herzog-Ernst-Gasse 9–11, 8600 Bruck an der Mur
    Baujahr
    1561
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Hauptplatz 18

    • Deutschlandsberg
    Objekt
    Heute: Bezirksgericht Deutschlandsberg
    Damals: Amtsgericht Deutschlandsberg
    Hauptplatz 18, 8530 Deutschlandsberg
    Baujahr
    1448
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Das Bezirksgericht Deutschlandsberg übersiedelte 1899 in jenes Gebäude, in dem es noch heute, unter der Adresse Hauptplatz 18, ansässig ist. Das seit August 1938 Amtsgericht Deutschlandsberg genannte Bezirksgericht war ein bedeutender Teil des lokalen nationalsozialistischen Herrschaftsapparates. Auch wenn die vor dem Amtsgericht Deutschlandsberg verhandelten Fälle in der überwiegenden Mehrzahl nicht genuin politischer Natur waren, ließen sich viele mit der zu Kriegsbeginn erlassenen Kriegswirtschaftsverordnung in Zusammenhang bringen. Das amtsgerichtliche Gefängnis war bei geringen Strafen ein Strafvollzugsarrest, wurde aber ab dem 12. März 1938 auch als Polizeigefängnis für politische Häftlinge genutzt. Der Gerichtsvorsteher, ein illegaler Nationalsozialist, stellte Ende 1944 oder Anfang 1945 sogar der SS zwei Arrestzellen zur Verfügung. 18 in diesen beiden Zellen einsitzende Häftlinge wurden am 10. April 1945 unter einem Vorwand auf die Hebalm transportiert und auf Anweisung des NSDAP-Kreisleiters ermordet. Das bezirksgerichtliche Gefängnis wurde 1972 aufgelassen.
  • Ringstraße 29

    • Feldbach
    Objekt
    Bezirksgericht Feldbach
    Ringstraße 29, 8330 Feldbach
    Baujahr
    1885
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Das Bezirksgericht Feldbach, das seit September 1885 im Gebäude mit der heutigen Adresse Ringstraße 29 untergebracht ist, war ab 1933 in die staatliche Bekämpfung politischer Gegner – Anhänger und Anhängerinnen der NSDAP, aber auch der KP und der SDAP – voll eingebunden. Im August 1938 wurde das Bezirksgericht Feldbach zum Amtsgericht und war bedeutender Teil des lokalen nationalsozialistischen Herrschaftsapparates. Neben zahlreichen politisch motivierten Inhaftierungen ist auch die gerichtliche Verfolgung der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze in Feldbach dokumentiert. Im amtsgerichtlichen Gefängnis, in dem durchschnittlich 22 bis 25 Personen arrestiert waren, herrschten teils katastrophale hygienische Zustände. Nach 1945 erweiterte beziehungsweise änderte sich der Sprengel des wieder Bezirksgericht Feldbach genannten Gerichtes mehrmals. 2006 wurde das Gerichtsgebäude unter Denkmalschutz gestellt.
  • Schillerstraße 9

    • Fürstenfeld
    Objekt
    Bezirksgericht Fürstenfeld
    Schillerstraße 9, 8280 Fürstenfeld
    Baujahr
    1924
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Grazer Straße 1

    • Gleisdorf
    Objekt
    Ehem. Bezirksgericht; Piaristenkloster
    Grazer Straße 1, 8200 Gleisdorf
    Baujahr
    1747
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Conrad-von-Hötzendorf-Straße 14-18

    • Graz
    Objekt
    Finanzamt Graz
    Ehem. Finanzlandesdirektion Graz; Bundesfinanzgericht Außenstelle Graz; Zollstelle Graz
    Conrad-von-Hötzendorf-Straße 14–18, 8010 Graz
    Baujahr
    1904
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Hilmteichstraße 104

    • Graz
    Objekt
    Gästehaus der TU Graz; Leechwald-Villa;
    Villa Attems
    Hilmteichstraße 104, 8010 Graz
    Baujahr
    1869
    NS-zeitliche Belastung
    nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht belastet
  • Marburger Kai 49

    • Graz
    Objekt
    Oberlandesgericht Graz; Landesgericht für Zivilrechtssachen; Justizpalast
    Marburger Kai 49, 8010 Graz
    (Identadresse: Nelkengasse 2)
    Baujahr
    1894
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Paulustorgasse 15

    • Graz
    Objekt
    Justizanstalt Graz-Jakomini – Außenstelle Paulustorgasse;
    Ehem. Bezirksgericht; Palmburg
    Paulustorgasse 15, 8010 Graz
    Baujahr
    1578
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Paulustorgasse 8, 10, 12 / Parking 4

    • Graz
    Objekt
    Bundespolizeidirektion Graz; Palais Wildenstein; Renaissance-Toranlage
    Paulustorgasse 8, 10, 12, 8010 Graz
    (Identadresse: Parkring 4)
    Baujahr
    1602
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Die Gebäude mit den Adressen Paulustorgasse 8 (Palais Wildenstein), 10 (ehemaliges Ordenshaus der Barmherzigen Schwestern) und 12 (äußeres Paulustor) sowie Parkring 4 (ehemaliges medizinisches Institutsgebäude) sind vor allem in der NS-Zeit als zusammenhängender Gebäudekomplex zu denken. Beim „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 besetzten die Grazer SA und SS die Polizeidirektion am Paulustor, es setzte eine umfangreiche „Säuberung“ in der Exekutive ein. Die Sicherheitsdirektion für Steiermark wurde zur Geheimen Staatspolizei, Staatspolizeistelle Graz, umgewandelt. Die Gestapo Graz wurde am Parkring 4 untergebracht, das Gebäude Paulustorgasse 8 beherbergte Schutzpolizei, Kriminalpolizei und den Polizeipräsidenten, jenes auf Nr. 10 die polizeiliche Erfassungsstelle für den Reichsarbeiterdienst und die Wehrmacht; das Paulustor (Paulustorgasse 12) blieb Teil der Polizeiverwaltung. Bei der Gestapo Graz standen Folter, Misshandlungen, Erzwingen von Geständnissen und Schikanen aller Art an der Tagesordnung. Von 1938 bis 1945 wurden in das Gefangenenhaus beim Paulustor insgesamt 46.730 Personen eingeliefert, mehr als die Hälfte von ihnen waren politische Häftlinge. Die Gestapo Graz war außerdem entscheidend an der Vertreibung steirischer Jüdinnen und Juden sowie an den Zwangsverbringungen in Konzentrationslager beteiligt.
  • Radetzkystraße 27

    • Graz
    Objekt
    Bezirksgericht Graz-Ost
    Radetzkystraße 27, 8010 Graz
    Baujahr
    1911
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Schubertstraße 73

    • Graz
    Objekt
    Villa Hold
    Schubertstraße 73, 8010 Graz
    Baujahr
    1890
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Die unter Denkmalschutz stehende Villa in der Schubertstraße 73, genannt Villa Hold, wurde 1890 im Auftrag des Brauereibesitzers Alexander Hold errichtet und gelangte im Jahr 1931 in den Besitz von Erna Sutter. Am 14. November 1938 wurde die Villa der Deutschen Reichspost zu einem Kaufpreis von 166.000 Reichsmark einverleibt. 1954 reichte Sutter bei der Rückstellungskommission beim Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz einen Rückstellungsantrag mit der Begründung ein, sie sei zu einem zu niedrigen Verkaufspreis der Liegenschaft gezwungen worden. Im daraufhin eingeleiteten Verfahren, das mit einem Vergleich endete, wurde festgestellt, dass Sutter illegale Nationalsozialistin gewesen war. Im Jahr 1956 ging die Villa in das Eigentumsrecht der Republik Österreich über. Seit 1994 hat das Bundesdenkmalamt, Landeskonservatorat für Steiermark, seinen Amtssitz in der Villa.
  • Herrengasse 11

    • Judenburg
    Objekt
    Bezirksgericht Judenburg; Neue Burg
    Herrengasse 11, 8750 Judenburg
    Baujahr
    1600
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Das Bezirksgericht Judenburg ist seit 1850 in der sogenannten Neuen Burg untergebracht, die 1596 bis 1600 erbaut wurde. Bereits das k.k. Bezirksgericht war an der gerichtlichen Verfolgung von Roma und Romnja, Sinti und Sintizze in Judenburg beteiligt. In den 1930er-Jahren stieg die Zahl politischer Verfahren, Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten wurden zahlreich im Bezirksgericht arretiert. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 war das Bezirksgericht ein bedeutender Teil des lokalen nationalsozialistischen Herrschaftsapparates. Die Gefangenen wurden auch für schwere Arbeiten herangezogen. Das seit August 1938 Amtsgericht Judenburg genannte Gericht war an der formellen Abwicklung der Enteignung geflüchteter oder verschleppter Jüdinnen und Juden beteiligt. Im April 1945 war es Zwischenstation eines sogenannten Endphaseverbrechens, als sechs ausländische Arbeiter im amtsgerichtlichen Gefängnis festgehalten und einige Tage später von Gestapobeamten in Zeltweg erschossen wurden. Der Gerichtssprengel des nach dem Zusammenbruch der NS-Herrschaft wieder Bezirksgericht Judenburg genannten Gerichts hatte sich mehrmals erweitert und ist heute deckungsgleich mit dem politischen Bezirk Murtal.
  • Kadagasse 8

    • Leibnitz
    Objekt
    Bezirksgericht Leibnitz
    Kadagasse 8, 8430 Leibnitz
    Baujahr
    1927
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Ausseer Straße 34

    • Liezen
    Objekt
    Bezirksgericht Liezen
    Ausseer Straße 34, 8940 Liezen
    Baujahr
    1904
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Ausseer Straße 70

    • Liezen
    Objekt
    Österreichischer Gewerkschaftsbund; Region Obersteiermark Nord
    Ehem. Wirtschaftsamt; Fürsorgeamt; Finanzamt; Vermessungsamt; Eichamt; Arbeiterkammer; AMS
    Ausseer Straße 70, 8940 Liezen
    Baujahr
    1940
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Grazer Straße 3

    • Mürzzuschlag
    Objekt
    Bezirksgericht Mürzzuschlag
    Grazer Straße 3, 8680 Mürzzuschlag
    Baujahr
    1935
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Schloßstraße 7

    • Schwechat
    Objekt
    Schloss Altkettenhof
    Schlossstraße 7, 2320 Schwechat
    Baujahr
    1902
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Nach dem „Anschluss“ 1938 richtete die Deutsche Arbeitsfront im Schloss Altkettenhof die erste Gauführerschule der „Ostmark“ ein. 1942 wurde die Schule in ein Lazarett umgewandelt. Ab 1945 nutzte die Sowjetische Armee das Schloss als Stabsquartier und Kaserne. Nach 1955 kam das Gebäude in den Besitz der Gemeinde Schwechat und später des Bundes. Zunächst als Flüchtlingsunterkunft genutzt, diente es anschließend als Verkehrsamt. Heute sind im Schloss das Justiz-Bildungszentrum sowie das Bezirksgericht Schwechat untergebracht.
  • Dr.-Christian-Niederdorfer-Straße 1

    • Voitsberg
    Objekt
    Bezirksgericht Voitsberg
    Dr.-Christian-Niederdorfer-Straße 1, 8570 Voitsberg
    Baujahr
    1900
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Radmannsdorfgasse 22

    • Weiz
    Objekt
    Schloss Radmannsdorf
    Bezirksgericht
    Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz
    Baujahr
    1565
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Hauptstraße 7, Mariabrunn

    • Wien, Penzing
    Objekt
    Forstwissenschaftliches Museum
    Ehem. Kloster Mariabrunn
    Hauptstraße 7, 1140 Wien-Penzing
    Baujahr
    1645
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Am Hof 3-4

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    UniCredit Bank Austria
    Ehem. Päpstliche Nuntiatur; Zentralbank Deutscher Sparkassen; Büro des Gauleiters
    Am Hof 3–4, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1914
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Ausstellungsstraße 44

    • Wien, Leopoldstadt
    Objekt
    Polizeiinspektion/Wohnhaus
    Ausstellungsstraße 44, 1020 Wien-Leopoldstadt
    Baujahr
    1899
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Babenbergerstraße 5

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Babenbergerstraße 5, 1010 Wien–Innere Stadt
    Baujahr
    1865
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Bankgasse 8

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Concordia Haus
    Bankgasse 8, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1584
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Boltzmanngasse 20

    • Wien, Alsergrund
    Objekt
    Wohn-/Bürohaus
    Boltzmanngasse 20, 1090 Wien-Alsergrund
    Baujahr
    1894
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Bräunerstraße 5

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Bräunerstraße 5, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1861
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Capistrangasse 3-5

    • Wien, Mariahilf
    Objekt
    Capistrangasse 3–5, 1060 Wien-Mariahilf
    Baujahr
    1904
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Die Gebäudeanlage in der Capistrangasse 3–5 wurde um 1904 im Auftrag der Dafner-Schredt’schen Stiftung erbaut und beheimate das k. k. Blinden-Erziehungs-Institut sowie verschiedene Geschäftslokale, darunter später auch die Werkstätte für dekorative Kunst von Wilhelm Bermann. Diese wurde in der NS-Zeit „arisiert“, Wilhelm Bermann und seine Frau wurden ins Ghetto Litzmannstadt/Łódź deportiert. Die Ladenfront einer ehemaligen Fleischerei, mit weißen Kacheln und Rinderkopf-Reliefs an der Fassade, steht seit 2003 unter Denkmalschutz.
  • Concordiaplatz 1

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Concordiaplatz 1, 1010 Wien-Innere Stadt
    (Identadresse: Börsegasse 2)
    Baujahr
    1881
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Denisgasse 31

    • Wien, Brigittenau
    Objekt
    Bürohaus; Bundesministerium für Finanzen
    (Abteilungen des Bereichs „Bergbau“)
    Denisgasse 31, 1200 Wien-Brigittenau
    Baujahr
    1914
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Deutschmeisterplatz 3

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Deutschmeisterplatz 3, 1010 Wien-Innere Stadt
    (Identadresse: Maria-Theresien-Straße 28)
    Baujahr
    1875
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Dr.-Karl-Renner-Ring 1

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Palais Epstein
    Dr.-Karl-Renner-Ring 1, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1870
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Emil-Behring-Weg (Wohnquartier Wildgarten)

    • Wien, Meidling
    Objekt
    Wohnquartier Wildgarten
    Ehem. Schweinezuchtanstalt
    Emil-Behring-Weg 3, 1120 Wien-Meidling
    Baujahr
    1939
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Die drei denkmalgeschützten Gebäude im Wohnquartier Wildgarten waren vormals Bestandteile (Wohnhäuser, Wirtschaftsgebäude) einer von der Stadt Wien als NS-Großprojekt errichteten Schweinezuchtanstalt. Die Anlage wurde dem Ernährungshilfswerk der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt überlassen. Um 1952 bezog die Bundesanstalt für Virusseuchenbekämpfung bei Haustieren das elf Hektar große Gelände. Nach dem Jahr 2000 wurde es zum Stadtentwicklungsgebiet, auf dem ab 2017 das Wohnquartier Wildgarten errichtet wurde.
  • Fichtegasse 11

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Arbeitsinspektorat Wien Zentrum
    Fichtegasse 11, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1869
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Florianigasse 8

    • Wien, Josefstadt
    Objekt
    Bezirksgericht Josefstadt
    Florianigasse 8, 1080 Wien-Josefstadt
    Baujahr
    1826
    NS-zeitliche Belastung
    nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht belastet
  • Geigergasse 5-9

    • Wien, Margareten
    Objekt
    Geigergasse 5–9, 1040 Wien-Margareten
    Baujahr
    1916
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Hahngasse 6

    • Wien, Alsergrund
    Objekt
    Büro-/Wohngebäude Hahngasse
    Hahngasse 6, 1090 Wien-Alsergrund
    Baujahr
    1896
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Hahngasse 8-10

    • Wien, Alsergrund
    Objekt
    Büro-/Wohngebäude Hahngasse
    Hahngasse 8–10, 1090 Wien-Alsergrund
    Baujahr
    1896
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Hansenstraße 4-6

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Hansenstraße 4–6, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1872
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Herrengasse 23

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Palais Porcia
    Herrengasse 23, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1753
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Hetzgasse 2

    • Wien, Landstraße
    Objekt
    Bürogebäude
    Hetzgasse 2, 1030 Wien-Landstraße
    (Identadresse: Hintere Zollamtsstraße 13)
    Baujahr
    1903
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Himmelpfortgasse 9

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Himmelpfortgasse 9, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1700
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Hohe Warte 32

    • Wien, Döbling
    Objekt
    Büro Hohe Warte
    Ehem. Israelitisches Blindeninstitut
    Hohe Warte 32, 1190 Wien-Döbling
    Baujahr
    1895
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Josefsplatz 6

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Palais Pálffy
    Josefsplatz 6, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1840
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Josefstädter Straße 39

    • Wien, Josefstadt
    Objekt
    Palais Strozzi
    Josefstädter Straße 39, 1080 Wien-Josefstadt
    Baujahr
    1699
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Kandlgasse 4

    • Wien, Neubau
    Objekt
    Polizeiinspektion Kandlgasse
    Kandlgasse 4, 1070 Wien-Neubau
    Baujahr
    1900
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Kopernikusgasse 1

    • Wien, Mariahilf
    Objekt
    Polizeiinspektion Kopernikusgasse
    Kopernikusgasse 1, 1060 Wien-Mariahilf
    Baujahr
    1871
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Landstraßer Gürtel / Adolf-Blamauer-Gasse

    • Wien, Landstraße
    Objekt
    Village im Dritten
    Landstraßer Gürtel/Adolf-Blamauer-Gasse, 1030 Wien-Landstraße
    Baujahr
    2027
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Leopoldsgasse 18

    • Wien, Leopoldstadt
    Objekt
    Wohn-/Bürohaus
    Leopoldsgasse 18, 1020 Wien-Leopoldstadt
    Baujahr
    1912
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Linzer Straße 429

    • Wien, Penzing
    Objekt
    Europahaus
    Ehem. Jagdschloss Esterházy; Schloss Miller-Aichholz
    Linzer Straße 429, 1140 Wien-Penzing
    Baujahr
    1750
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Maria-Theresien-Straße 3

    • Wien, Alsergrund
    Objekt
    Maria-Theresien-Straße 3, 1090 Wien-Alsergrund
    Baujahr
    1886
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Marinelligasse 8

    • Wien, Leopoldstadt
    Objekt
    Bürohaus
    Marinelligasse 8, 1020 Wien-Leopoldstadt
    Baujahr
    1894
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Marokkanergasse 4

    • Wien, Landstraße
    Objekt
    Marokkanerkaserne
    Marokkanergasse 4, 1030 Wien-Landstraße
    (Identadressen: Lisztstraße 5, Traungasse 10)
    Baujahr
    1913
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Die Kasernengebäude entstand 1913 als Ersatz für die k.u.k. Heumarktkaserne und war zunächst als Schwarzenbergkaserne bekannt. 1921 kam diese in die Verfügung der Polizeidirektion Wien, die das Gebäude vor allem als Polizeischulkaserne nutzte. Nach dem „Anschluss“ brachten die Nationalsozialisten die wichtige Institution sofort unter ihre Kontrolle – auch mit Verhaftungen. 1940 wurde die Kaserne nach Otto Steinhäusl, dem ersten NS-Polizeipräsidenten Wiens, benannt. Aufgrund einer schweren Beschädigung des Gebäudes im April 1945 konnte die Marokkanerkaserne erst ab 1953 wieder von der Wiener Polizei genutzt werden.
  • Nibelungengasse 10-12

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Nibelungengasse 10–12, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1864
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Nußdorfer Straße 23

    • Wien, Alsergrund
    Objekt
    Unterkunft für Geflüchtete
    Ehem. Hotel Union
    Nußdorfer Straße 23, 1090 Wien-Alsergrund
    Baujahr
    1872
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Das Gebäude entstand im Jahr 1872 im Vorfeld der Wiener Weltausstellung als Hotel Union. Hier fanden auch viele Veranstaltungen statt, wie 1891 der zweite Parteitag der österreichischen Sozialdemokratie. 1938 verkauften die Besitzer die Liegenschaft freiwillig an das Deutsche Reich. Als Finanzamt war das Gebäude fortan Ort bürokratischer Repressalien gegen die jüdische Bevölkerung. Als „Deutsches Eigentum“ ging es nach 1955 in den Besitz der Republik Österreich über. Bis 1989 diente es als Finanzamt, seit 1990 finden hier Geflüchtete Unterkunft.
  • Pappenheimgasse 33

    • Wien, Brigittenau
    Objekt
    Bürohaus
    Pappenheimgasse 33, 1200 Wien-Brigittenau
    Baujahr
    1908
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Prinz-Eugen-Straße 12

    • Wien, Wieden
    Objekt
    Haus des Sports
    Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien-Wieden
    Baujahr
    1891
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Renngasse 5

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Renngasse 5, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1875
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Rötzergasse 24-26

    • Wien, Hernals
    Objekt
    Polizeiinspektion Rötzergasse
    Rötzergasse 24–26, 1170 Wien-Hernals
    Baujahr
    1898
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Schiffamtsgasse 1-3

    • Wien, Leopoldstadt
    Objekt
    Bürohaus
    Schiffamtsgasse 1–3, 1020 Wien-Leopoldstadt
    Schiffamtsgasse 1–3, 1020 Wien-Leopoldstadt (Identadressen: Obere Donaustraße 55, Franz-Hochedlinger-Gasse 10–14)
    Baujahr
    1983
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Schulgasse 88

    • Wien, Währing
    Objekt
    Polizeiinspektion Schulgasse
    Schulgasse 88, 1180 Wien-Währing
    Baujahr
    1906
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Stubenring 12

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Stubenring 12, 1012 Wien-Innere Stadt
    (Identadresse: Biberstraße 14)
    Baujahr
    1936
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Im Gebäudekomplex Stubenring 12/Biberstraße 14 waren seit der Erbauung 1904/1905 Privatwohnungen und Geschäfte sowie eine Kunstakademie für Frauen untergebracht. In der Zeit des Nationalsozialismus gab es hier ein Zwangsarbeiterlager sowie eine „Sammelwohnung“ für Wiener Jüdinnen und Juden, in der auch die Schwestern Sigmund Freuds untergebracht waren. Das Gebäude stellte damit einen Ausgangspunkt für Deportationen in Konzentrations- und Vernichtungslager dar. Nach dem Krieg wirkte hier Julius Raab in seiner Funktion als Präsident der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft. Heute befinden sich im Gebäudekomplex Stubenring 12/Biberstraße 14 das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie im Erdgeschoß das Möbelhaus Joka.
  • Taborstraße 90-92

    • Wien, Leopoldstadt
    Objekt
    Bezirksgericht Leopoldstadt
    Taborstraße 90–92, 1020 Wien-Leopoldstadt
    (Identadressen: Trunnerstraße 1–3, Marinelligasse 2)
    Baujahr
    1894
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Tannengasse 6-10

    • Wien, Rudolfsheim-Fünfhaus
    Objekt
    Polizeiinspektion Tannengasse
    Tannengasse 6–10, 1150 Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus
    Baujahr
    1888
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Taubstummengasse 11

    • Wien, Wieden
    Objekt
    Polizeiinspektion Taubstummengasse
    Taubstummengasse 11, 1040 Wien-Wieden
    Baujahr
    1914
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Vordere Zollamtsstraße 3

    • Wien, Landstraße
    Objekt
    Ehem. Finanzlandesdirektionsgebäude
    Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien-Landstraße
    Baujahr
    1847
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Vordere Zollamtsstraße 5

    • Wien, Landstraße
    Objekt
    Bürozentrum VZ 5
    Vordere Zollamtsstraße 5, 1030 Wien-Landstraße
    Baujahr
    1898
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Währinger Straße 33-35

    • Wien, Alsergrund
    Objekt
    Hotel Atlanta
    Währinger Straße 33–35, 1090 Wien-Alsergrund
    (Identadresse: Sensengasse 10)
    Baujahr
    1895
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Das Gebäude aus dem Jahr 1895 gehörte ab 1920 dem Norweger Harald Stange beziehungsweise von 1962 bis nach 1980 dessen Erben. Seit 1906 ist dort das noch heute existierende Hotel Atlanta untergebracht. In der NS-Zeit kam es höchstwahrscheinlich zu „Arisierungen“ von Firmen, die an dieser Adresse ihren Sitz hatten. 1938 bis 1941 wurden Jüdinnen und Juden im Haus einquartiert, mindestens 25 von ihnen starben in der Shoah. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die US-amerikanische Besatzungsmacht das Hotel für Offiziere.
  • Wasagasse 22

    • Wien, Alsergrund
    Objekt
    Bürohaus Wasagasse
    Wasagasse 22, 1090 Wien-Alsergrund
    Baujahr
    1831
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Von 1912/13 bis 1974 war in dem Gebäude eine Papierwarenfabrik untergebracht, die auf den jüdischen Fabrikanten Simon Korani zurückging. In der NS-Zeit kam es zur „Arisierung“ der Liegenschaft und des Unternehmens, vermutlich wurden auch einige Hausbewohnerinnen und -bewohner vertrieben. 1948 folgte die Rückstellung an die rechtmäßigen Besitzer Fritz Fuchs und Rosa Willheim. Nach der Verlegung des Betriebs nach Wien-Floridsdorf kaufte 1974 die Republik Österreich das Gebäude. Bis 1981 hatte die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) hier ihre Büros, danach zog unter anderem die Wirtschaftspolizei ein.
  • Wipplingerstraße 28

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Wipplingerstraße 28, 1015 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1900
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
  • Wollzeile 1-3

    • Wien, Innere Stadt
    Objekt
    Unicredit Bank Austria
    Ehem. Mercurbank
    Wollzeile 1-3, 1010 Wien-Innere Stadt
    Baujahr
    1846
    NS-zeitliche Belastung
    belastet
    Kurzbeschreibung
    Der Grund in der heutigen Wollzeile 1–3, gelegen im Herzen Wiens, ist tief in der Geschichte der Stadt verwurzelt. Hinweise auf den „Kleinen Federlhof“ gibt es schon seit dem 14. Jahrhundert, berühmtester Bewohner war wohl Johann Christoph von Bartenstein (1689–1767), enger Berater und Lehrer der Habsburger Kaiser und Kaiserin. 1909 zog in das Gebäude die Mercurbank ein, die in den 1930er-Jahren über ihren Mehrheitsaktionär, die Dresdner Bank, eng mit den Nationalsozialisten kooperierte und 1938 mit der Länderbank zusammengeschlossen wurde. Diese verwaltete die geraubten jüdischen Vermögen und betreute die Konten diverser NS-Institutionen. Nach dem Krieg ging sie in die staatliche Österreichische Länderbank über, die heute als UniCredit Bank Austria bekannt ist.
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