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Finanzamt
Ehem. Sparkasse
Grazertorplatz 15, 8490 Bad Radkersburg - Baujahr
- 1896
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Polizeiinspektion Bruck an der Mur
Ehem. Gendarmeriekaserne; Burg-Kaserne
Herzog-Ernst-Gasse 9–11, 8600 Bruck an der Mur - Baujahr
- 1561
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Heute: Bezirksgericht Deutschlandsberg
Damals: Amtsgericht Deutschlandsberg
Hauptplatz 18, 8530 Deutschlandsberg - Baujahr
- 1448
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Das Bezirksgericht Deutschlandsberg übersiedelte 1899 in jenes Gebäude, in dem es noch heute, unter der Adresse Hauptplatz 18, ansässig ist. Das seit August 1938 Amtsgericht Deutschlandsberg genannte Bezirksgericht war ein bedeutender Teil des lokalen nationalsozialistischen Herrschaftsapparates. Auch wenn die vor dem Amtsgericht Deutschlandsberg verhandelten Fälle in der überwiegenden Mehrzahl nicht genuin politischer Natur waren, ließen sich viele mit der zu Kriegsbeginn erlassenen Kriegswirtschaftsverordnung in Zusammenhang bringen. Das amtsgerichtliche Gefängnis war bei geringen Strafen ein Strafvollzugsarrest, wurde aber ab dem 12. März 1938 auch als Polizeigefängnis für politische Häftlinge genutzt. Der Gerichtsvorsteher, ein illegaler Nationalsozialist, stellte Ende 1944 oder Anfang 1945 sogar der SS zwei Arrestzellen zur Verfügung. 18 in diesen beiden Zellen einsitzende Häftlinge wurden am 10. April 1945 unter einem Vorwand auf die Hebalm transportiert und auf Anweisung des NSDAP-Kreisleiters ermordet. Das bezirksgerichtliche Gefängnis wurde 1972 aufgelassen.
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Bezirksgericht Feldbach
Ringstraße 29, 8330 Feldbach
- Baujahr
- 1885
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Das Bezirksgericht Feldbach, das seit September 1885 im Gebäude mit der heutigen Adresse Ringstraße 29 untergebracht ist, war ab 1933 in die staatliche Bekämpfung politischer Gegner – Anhänger und Anhängerinnen der NSDAP, aber auch der KP und der SDAP – voll eingebunden. Im August 1938 wurde das Bezirksgericht Feldbach zum Amtsgericht und war bedeutender Teil des lokalen nationalsozialistischen Herrschaftsapparates. Neben zahlreichen politisch motivierten Inhaftierungen ist auch die gerichtliche Verfolgung der Roma und Romnja, Sinti und Sintizze in Feldbach dokumentiert. Im amtsgerichtlichen Gefängnis, in dem durchschnittlich 22 bis 25 Personen arrestiert waren, herrschten teils katastrophale hygienische Zustände. Nach 1945 erweiterte beziehungsweise änderte sich der Sprengel des wieder Bezirksgericht Feldbach genannten Gerichtes mehrmals. 2006 wurde das Gerichtsgebäude unter Denkmalschutz gestellt.
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Bezirksgericht Fürstenfeld
Schillerstraße 9, 8280 Fürstenfeld
- Baujahr
- 1924
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Ehem. Bezirksgericht; Piaristenkloster
Grazer Straße 1, 8200 Gleisdorf
- Baujahr
- 1747
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Finanzamt Graz
Ehem. Finanzlandesdirektion Graz; Bundesfinanzgericht Außenstelle Graz; Zollstelle Graz
Conrad-von-Hötzendorf-Straße 14–18, 8010 Graz - Baujahr
- 1904
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Gästehaus der TU Graz; Leechwald-Villa;
Villa Attems
Hilmteichstraße 104, 8010 Graz - Baujahr
- 1869
- NS-zeitliche Belastung
- nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht belastet
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Oberlandesgericht Graz; Landesgericht für Zivilrechtssachen; Justizpalast
Marburger Kai 49, 8010 Graz
(Identadresse: Nelkengasse 2) - Baujahr
- 1894
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Justizanstalt Graz-Jakomini – Außenstelle Paulustorgasse;
Ehem. Bezirksgericht; Palmburg
Paulustorgasse 15, 8010 Graz - Baujahr
- 1578
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bundespolizeidirektion Graz; Palais Wildenstein; Renaissance-Toranlage
Paulustorgasse 8, 10, 12, 8010 Graz
(Identadresse: Parkring 4) - Baujahr
- 1602
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Die Gebäude mit den Adressen Paulustorgasse 8 (Palais Wildenstein), 10 (ehemaliges Ordenshaus der Barmherzigen Schwestern) und 12 (äußeres Paulustor) sowie Parkring 4 (ehemaliges medizinisches Institutsgebäude) sind vor allem in der NS-Zeit als zusammenhängender Gebäudekomplex zu denken. Beim „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 besetzten die Grazer SA und SS die Polizeidirektion am Paulustor, es setzte eine umfangreiche „Säuberung“ in der Exekutive ein. Die Sicherheitsdirektion für Steiermark wurde zur Geheimen Staatspolizei, Staatspolizeistelle Graz, umgewandelt. Die Gestapo Graz wurde am Parkring 4 untergebracht, das Gebäude Paulustorgasse 8 beherbergte Schutzpolizei, Kriminalpolizei und den Polizeipräsidenten, jenes auf Nr. 10 die polizeiliche Erfassungsstelle für den Reichsarbeiterdienst und die Wehrmacht; das Paulustor (Paulustorgasse 12) blieb Teil der Polizeiverwaltung. Bei der Gestapo Graz standen Folter, Misshandlungen, Erzwingen von Geständnissen und Schikanen aller Art an der Tagesordnung. Von 1938 bis 1945 wurden in das Gefangenenhaus beim Paulustor insgesamt 46.730 Personen eingeliefert, mehr als die Hälfte von ihnen waren politische Häftlinge. Die Gestapo Graz war außerdem entscheidend an der Vertreibung steirischer Jüdinnen und Juden sowie an den Zwangsverbringungen in Konzentrationslager beteiligt.
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Bezirksgericht Graz-Ost
Radetzkystraße 27, 8010 Graz
- Baujahr
- 1911
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Villa Hold
Schubertstraße 73, 8010 Graz
- Baujahr
- 1890
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Die unter Denkmalschutz stehende Villa in der Schubertstraße 73, genannt Villa Hold, wurde 1890 im Auftrag des Brauereibesitzers Alexander Hold errichtet und gelangte im Jahr 1931 in den Besitz von Erna Sutter. Am 14. November 1938 wurde die Villa der Deutschen Reichspost zu einem Kaufpreis von 166.000 Reichsmark einverleibt. 1954 reichte Sutter bei der Rückstellungskommission beim Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz einen Rückstellungsantrag mit der Begründung ein, sie sei zu einem zu niedrigen Verkaufspreis der Liegenschaft gezwungen worden. Im daraufhin eingeleiteten Verfahren, das mit einem Vergleich endete, wurde festgestellt, dass Sutter illegale Nationalsozialistin gewesen war. Im Jahr 1956 ging die Villa in das Eigentumsrecht der Republik Österreich über. Seit 1994 hat das Bundesdenkmalamt, Landeskonservatorat für Steiermark, seinen Amtssitz in der Villa.
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Bezirksgericht Judenburg; Neue Burg
Herrengasse 11, 8750 Judenburg
- Baujahr
- 1600
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Das Bezirksgericht Judenburg ist seit 1850 in der sogenannten Neuen Burg untergebracht, die 1596 bis 1600 erbaut wurde. Bereits das k.k. Bezirksgericht war an der gerichtlichen Verfolgung von Roma und Romnja, Sinti und Sintizze in Judenburg beteiligt. In den 1930er-Jahren stieg die Zahl politischer Verfahren, Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten wurden zahlreich im Bezirksgericht arretiert. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 war das Bezirksgericht ein bedeutender Teil des lokalen nationalsozialistischen Herrschaftsapparates. Die Gefangenen wurden auch für schwere Arbeiten herangezogen. Das seit August 1938 Amtsgericht Judenburg genannte Gericht war an der formellen Abwicklung der Enteignung geflüchteter oder verschleppter Jüdinnen und Juden beteiligt. Im April 1945 war es Zwischenstation eines sogenannten Endphaseverbrechens, als sechs ausländische Arbeiter im amtsgerichtlichen Gefängnis festgehalten und einige Tage später von Gestapobeamten in Zeltweg erschossen wurden. Der Gerichtssprengel des nach dem Zusammenbruch der NS-Herrschaft wieder Bezirksgericht Judenburg genannten Gerichts hatte sich mehrmals erweitert und ist heute deckungsgleich mit dem politischen Bezirk Murtal.
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Bezirksgericht Leibnitz
Kadagasse 8, 8430 Leibnitz
- Baujahr
- 1927
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bezirksgericht Liezen
Ausseer Straße 34, 8940 Liezen
- Baujahr
- 1904
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Österreichischer Gewerkschaftsbund; Region Obersteiermark Nord
Ehem. Wirtschaftsamt; Fürsorgeamt; Finanzamt; Vermessungsamt; Eichamt; Arbeiterkammer; AMS
Ausseer Straße 70, 8940 Liezen - Baujahr
- 1940
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bezirksgericht Mürzzuschlag
Grazer Straße 3, 8680 Mürzzuschlag
- Baujahr
- 1935
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Schloss Altkettenhof
Schlossstraße 7, 2320 Schwechat
- Baujahr
- 1902
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Nach dem „Anschluss“ 1938 richtete die Deutsche Arbeitsfront im Schloss Altkettenhof die erste Gauführerschule der „Ostmark“ ein. 1942 wurde die Schule in ein Lazarett umgewandelt. Ab 1945 nutzte die Sowjetische Armee das Schloss als Stabsquartier und Kaserne. Nach 1955 kam das Gebäude in den Besitz der Gemeinde Schwechat und später des Bundes. Zunächst als Flüchtlingsunterkunft genutzt, diente es anschließend als Verkehrsamt. Heute sind im Schloss das Justiz-Bildungszentrum sowie das Bezirksgericht Schwechat untergebracht.
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Bezirksgericht Voitsberg
Dr.-Christian-Niederdorfer-Straße 1, 8570 Voitsberg
- Baujahr
- 1900
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Schloss Radmannsdorf
Bezirksgericht
Radmannsdorfgasse 22, 8160 Weiz - Baujahr
- 1565
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Forstwissenschaftliches Museum
Ehem. Kloster Mariabrunn
Hauptstraße 7, 1140 Wien-Penzing - Baujahr
- 1645
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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UniCredit Bank Austria
Ehem. Päpstliche Nuntiatur; Zentralbank Deutscher Sparkassen; Büro des Gauleiters
Am Hof 3–4, 1010 Wien-Innere Stadt - Baujahr
- 1914
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Polizeiinspektion/Wohnhaus
Ausstellungsstraße 44, 1020 Wien-Leopoldstadt
- Baujahr
- 1899
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Babenbergerstraße 5, 1010 Wien–Innere Stadt
- Baujahr
- 1865
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Concordia Haus
Bankgasse 8, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1584
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Wohn-/Bürohaus
Boltzmanngasse 20, 1090 Wien-Alsergrund
- Baujahr
- 1894
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bräunerstraße 5, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1861
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Capistrangasse 3–5, 1060 Wien-Mariahilf
- Baujahr
- 1904
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Die Gebäudeanlage in der Capistrangasse 3–5 wurde um 1904 im Auftrag der Dafner-Schredt’schen Stiftung erbaut und beheimate das k. k. Blinden-Erziehungs-Institut sowie verschiedene Geschäftslokale, darunter später auch die Werkstätte für dekorative Kunst von Wilhelm Bermann. Diese wurde in der NS-Zeit „arisiert“, Wilhelm Bermann und seine Frau wurden ins Ghetto Litzmannstadt/Łódź deportiert. Die Ladenfront einer ehemaligen Fleischerei, mit weißen Kacheln und Rinderkopf-Reliefs an der Fassade, steht seit 2003 unter Denkmalschutz.
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Concordiaplatz 1, 1010 Wien-Innere Stadt
(Identadresse: Börsegasse 2) - Baujahr
- 1881
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bürohaus; Bundesministerium für Finanzen
(Abteilungen des Bereichs „Bergbau“)
Denisgasse 31, 1200 Wien-Brigittenau - Baujahr
- 1914
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Deutschmeisterplatz 3, 1010 Wien-Innere Stadt
(Identadresse: Maria-Theresien-Straße 28) - Baujahr
- 1875
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Palais Epstein
Dr.-Karl-Renner-Ring 1, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1870
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Wohnquartier Wildgarten
Ehem. Schweinezuchtanstalt
Emil-Behring-Weg 3, 1120 Wien-Meidling - Baujahr
- 1939
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Die drei denkmalgeschützten Gebäude im Wohnquartier Wildgarten waren vormals Bestandteile (Wohnhäuser, Wirtschaftsgebäude) einer von der Stadt Wien als NS-Großprojekt errichteten Schweinezuchtanstalt. Die Anlage wurde dem Ernährungshilfswerk der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt überlassen. Um 1952 bezog die Bundesanstalt für Virusseuchenbekämpfung bei Haustieren das elf Hektar große Gelände. Nach dem Jahr 2000 wurde es zum Stadtentwicklungsgebiet, auf dem ab 2017 das Wohnquartier Wildgarten errichtet wurde.
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Arbeitsinspektorat Wien Zentrum
Fichtegasse 11, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1869
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bezirksgericht Josefstadt
Florianigasse 8, 1080 Wien-Josefstadt
- Baujahr
- 1826
- NS-zeitliche Belastung
- nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht belastet
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Geigergasse 5–9, 1040 Wien-Margareten
- Baujahr
- 1916
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Büro-/Wohngebäude Hahngasse
Hahngasse 6, 1090 Wien-Alsergrund
- Baujahr
- 1896
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Büro-/Wohngebäude Hahngasse
Hahngasse 8–10, 1090 Wien-Alsergrund
- Baujahr
- 1896
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Hansenstraße 4–6, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1872
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Palais Porcia
Herrengasse 23, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1753
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bürogebäude
Hetzgasse 2, 1030 Wien-Landstraße
(Identadresse: Hintere Zollamtsstraße 13) - Baujahr
- 1903
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Himmelpfortgasse 9, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1700
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Büro Hohe Warte
Ehem. Israelitisches Blindeninstitut
Hohe Warte 32, 1190 Wien-Döbling - Baujahr
- 1895
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Palais Pálffy
Josefsplatz 6, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1840
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Palais Strozzi
Josefstädter Straße 39, 1080 Wien-Josefstadt
- Baujahr
- 1699
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Polizeiinspektion Kandlgasse
Kandlgasse 4, 1070 Wien-Neubau
- Baujahr
- 1900
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Polizeiinspektion Kopernikusgasse
Kopernikusgasse 1, 1060 Wien-Mariahilf
- Baujahr
- 1871
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Village im Dritten
Landstraßer Gürtel/Adolf-Blamauer-Gasse, 1030 Wien-Landstraße
- Baujahr
- 2027
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Wohn-/Bürohaus
Leopoldsgasse 18, 1020 Wien-Leopoldstadt
- Baujahr
- 1912
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Europahaus
Ehem. Jagdschloss Esterházy; Schloss Miller-Aichholz
Linzer Straße 429, 1140 Wien-Penzing - Baujahr
- 1750
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Maria-Theresien-Straße 3, 1090 Wien-Alsergrund
- Baujahr
- 1886
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bürohaus
Marinelligasse 8, 1020 Wien-Leopoldstadt
- Baujahr
- 1894
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Marokkanerkaserne
Marokkanergasse 4, 1030 Wien-Landstraße
(Identadressen: Lisztstraße 5, Traungasse 10) - Baujahr
- 1913
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Die Kasernengebäude entstand 1913 als Ersatz für die k.u.k. Heumarktkaserne und war zunächst als Schwarzenbergkaserne bekannt. 1921 kam diese in die Verfügung der Polizeidirektion Wien, die das Gebäude vor allem als Polizeischulkaserne nutzte. Nach dem „Anschluss“ brachten die Nationalsozialisten die wichtige Institution sofort unter ihre Kontrolle – auch mit Verhaftungen. 1940 wurde die Kaserne nach Otto Steinhäusl, dem ersten NS-Polizeipräsidenten Wiens, benannt. Aufgrund einer schweren Beschädigung des Gebäudes im April 1945 konnte die Marokkanerkaserne erst ab 1953 wieder von der Wiener Polizei genutzt werden.
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Nibelungengasse 10–12, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1864
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Unterkunft für Geflüchtete
Ehem. Hotel Union
Nußdorfer Straße 23, 1090 Wien-Alsergrund - Baujahr
- 1872
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Das Gebäude entstand im Jahr 1872 im Vorfeld der Wiener Weltausstellung als Hotel Union. Hier fanden auch viele Veranstaltungen statt, wie 1891 der zweite Parteitag der österreichischen Sozialdemokratie. 1938 verkauften die Besitzer die Liegenschaft freiwillig an das Deutsche Reich. Als Finanzamt war das Gebäude fortan Ort bürokratischer Repressalien gegen die jüdische Bevölkerung. Als „Deutsches Eigentum“ ging es nach 1955 in den Besitz der Republik Österreich über. Bis 1989 diente es als Finanzamt, seit 1990 finden hier Geflüchtete Unterkunft.
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Bürohaus
Pappenheimgasse 33, 1200 Wien-Brigittenau
- Baujahr
- 1908
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Haus des Sports
Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien-Wieden
- Baujahr
- 1891
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Renngasse 5, 1010 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1875
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Polizeiinspektion Rötzergasse
Rötzergasse 24–26, 1170 Wien-Hernals
- Baujahr
- 1898
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bürohaus
Schiffamtsgasse 1–3, 1020 Wien-Leopoldstadt
Schiffamtsgasse 1–3, 1020 Wien-Leopoldstadt (Identadressen: Obere Donaustraße 55, Franz-Hochedlinger-Gasse 10–14) - Baujahr
- 1983
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Polizeiinspektion Schulgasse
Schulgasse 88, 1180 Wien-Währing
- Baujahr
- 1906
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Stubenring 12, 1012 Wien-Innere Stadt
(Identadresse: Biberstraße 14) - Baujahr
- 1936
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Im Gebäudekomplex Stubenring 12/Biberstraße 14 waren seit der Erbauung 1904/1905 Privatwohnungen und Geschäfte sowie eine Kunstakademie für Frauen untergebracht. In der Zeit des Nationalsozialismus gab es hier ein Zwangsarbeiterlager sowie eine „Sammelwohnung“ für Wiener Jüdinnen und Juden, in der auch die Schwestern Sigmund Freuds untergebracht waren. Das Gebäude stellte damit einen Ausgangspunkt für Deportationen in Konzentrations- und Vernichtungslager dar. Nach dem Krieg wirkte hier Julius Raab in seiner Funktion als Präsident der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft. Heute befinden sich im Gebäudekomplex Stubenring 12/Biberstraße 14 das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie im Erdgeschoß das Möbelhaus Joka.
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Bezirksgericht Leopoldstadt
Taborstraße 90–92, 1020 Wien-Leopoldstadt
(Identadressen: Trunnerstraße 1–3, Marinelligasse 2) - Baujahr
- 1894
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Polizeiinspektion Tannengasse
Tannengasse 6–10, 1150 Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus
- Baujahr
- 1888
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Polizeiinspektion Taubstummengasse
Taubstummengasse 11, 1040 Wien-Wieden
- Baujahr
- 1914
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Ehem. Finanzlandesdirektionsgebäude
Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien-Landstraße
- Baujahr
- 1847
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Bürozentrum VZ 5
Vordere Zollamtsstraße 5, 1030 Wien-Landstraße
- Baujahr
- 1898
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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Hotel Atlanta
Währinger Straße 33–35, 1090 Wien-Alsergrund
(Identadresse: Sensengasse 10) - Baujahr
- 1895
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Das Gebäude aus dem Jahr 1895 gehörte ab 1920 dem Norweger Harald Stange beziehungsweise von 1962 bis nach 1980 dessen Erben. Seit 1906 ist dort das noch heute existierende Hotel Atlanta untergebracht. In der NS-Zeit kam es höchstwahrscheinlich zu „Arisierungen“ von Firmen, die an dieser Adresse ihren Sitz hatten. 1938 bis 1941 wurden Jüdinnen und Juden im Haus einquartiert, mindestens 25 von ihnen starben in der Shoah. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die US-amerikanische Besatzungsmacht das Hotel für Offiziere.
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- Objekt
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Bürohaus Wasagasse
Wasagasse 22, 1090 Wien-Alsergrund
- Baujahr
- 1831
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Von 1912/13 bis 1974 war in dem Gebäude eine Papierwarenfabrik untergebracht, die auf den jüdischen Fabrikanten Simon Korani zurückging. In der NS-Zeit kam es zur „Arisierung“ der Liegenschaft und des Unternehmens, vermutlich wurden auch einige Hausbewohnerinnen und -bewohner vertrieben. 1948 folgte die Rückstellung an die rechtmäßigen Besitzer Fritz Fuchs und Rosa Willheim. Nach der Verlegung des Betriebs nach Wien-Floridsdorf kaufte 1974 die Republik Österreich das Gebäude. Bis 1981 hatte die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) hier ihre Büros, danach zog unter anderem die Wirtschaftspolizei ein.
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Wipplingerstraße 28, 1015 Wien-Innere Stadt
- Baujahr
- 1900
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
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- Objekt
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Unicredit Bank Austria
Ehem. Mercurbank
Wollzeile 1-3, 1010 Wien-Innere Stadt - Baujahr
- 1846
- NS-zeitliche Belastung
- belastet
- Kurzbeschreibung
- Der Grund in der heutigen Wollzeile 1–3, gelegen im Herzen Wiens, ist tief in der Geschichte der Stadt verwurzelt. Hinweise auf den „Kleinen Federlhof“ gibt es schon seit dem 14. Jahrhundert, berühmtester Bewohner war wohl Johann Christoph von Bartenstein (1689–1767), enger Berater und Lehrer der Habsburger Kaiser und Kaiserin. 1909 zog in das Gebäude die Mercurbank ein, die in den 1930er-Jahren über ihren Mehrheitsaktionär, die Dresdner Bank, eng mit den Nationalsozialisten kooperierte und 1938 mit der Länderbank zusammengeschlossen wurde. Diese verwaltete die geraubten jüdischen Vermögen und betreute die Konten diverser NS-Institutionen. Nach dem Krieg ging sie in die staatliche Österreichische Länderbank über, die heute als UniCredit Bank Austria bekannt ist.
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