Team

Barbara Stelzl-Marx

Barbara Stelzl-Marx ist Leiterin des Ludwig BoltzmannInstituts für Kriegsfolgenforschung, Graz – Wien – Raabs, Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Graz, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Lektorin an der Diplomatischen Akademie Wien. 2020 wurde die Grazerin als „Wissenschafterin des Jahres“ ausgezeichnet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Folgen des Zweiten Weltkrieges, Kinder des Krieges, Zwangsmigration, der Kalte Krieg und Erinnerungskultur.

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Mathias Egger

Mathias Egger war ab Mai 2024 studentischer Mitarbeiter in Lehre, Verwaltung und Forschung bei Univ.-Prof. Dr. Barbara Stelzl-Marx am Institut für Geschichte der Universität Graz und ist seit Oktober 2025 assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung.

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Julia Köstenberger

Julia Köstenberger ist freiberufliche Historikerin, Ausstellungskuratorin und Wissensvermittlerin in Wien. Ihre Dissertation über die Internationale Leninschule in Moskau wurde 2011 mit dem Herbert-Steiner-Preis ausgezeichnet. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte Österreichs 1918–1955, Widerstand, Verfolgung und Exil, Stalinismus, Gedenkkultur sowie die Grenzgeschichte Österreichs. Sie ist Autorin mehrerer Radreiseführer mit historischem Schwerpunkt („Grenzenlos Radeln“).

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Georg Marschnig

Georg Marschnig absolvierte das Lehramtsstudium für die Geschichte/Politische Bildung und Deutsch an der Universität Graz und wurde 2010 an der Universität Wien promoviert. 2024 erfolgte die Habilitation an der Universität Graz. Ebendort ist er seit März 2025 als Universitätsprofessor für „Geschichtsdidaktik und Politische Bildung“ tätig. Er ist Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGPB) und Herausgeber der Schulbuchreihe „Denkmal“.

Markus Rieger-Roschitz

Markus Rieger-Roschitz ist Historiker, Philosoph und Archivwissenschaftler. Die Forschungsschwerpunkte des Erzherzog-Johann-Forschungspreisträgers 2022 sind Nationalsozialismus im lokalen Raum, Schule und Lehrerschaft in der NS-Zeit, Entnazifizierung sowie die Philosophie Ernst Mallys. Für das „Kontaminiertes Erbe“-Projekt stellt er seine Expertise für die steirischen Liegenschaften zur Verfügung.

Lukas Schretter

Lukas Schretter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator des Standortes Wien des LBI Kriegsfolgenforschung. Forschungen u. a. zur Geschichte des „Lebensborn“. Studium der Europäischen Ethnologie (Wien und Berlin), Holocaust and Genocide Studies (Amsterdam) und Geschichte (Graz). 2018/19 Projektassistent am Institut für Geschichte der Universität Graz. 2015–2018 Stipendiat des H2020 Marie Skłodowska-Curie Actions ITN „Children Born of War“ und Forschungen zu britischen „Besatzungskindern“. 2012–2014 wiss. Volontär und 2014–2015 wiss. Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Dachau.

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Werner Suppanz

Werner Suppanz ist Mitarbeiter am Institut für Geschichte / Arbeitsbereich Zeitgeschichte. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Gedächtnisgeschichte und Erinnerungskultur, Kulturgeschichte des Politischen, Identitätspolitik mit Schwerpunkt Nationalismus, Kulturgeschichte des Krieges.

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